Leerer Hörsaal HGD20

Eure Meinung ist gefragt!

Uns haben in der heißen Phase der Klausurrückgabe zum Anfang der Vorlesungszeit Anfragen erreicht. In der Zwischenzeit haben wir von der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (§ 20 I SPO), Frau Dekanin Prof. Lohse Informationen erhalten.

Uns interessiert für die weiteren Gespräche, wie es euch in der Zwischenzeit so ergangen ist mit den Prüfern und wie erfolgreich ihr mit eurem Anliegen gewesen seid.

An Themen haben uns bisher erreicht:

-Remonstrationsverfahren

An unserer Fakultät ist es laut der o.g. Auskunft dem Prüfer überlassen, wie er das Remonstrationsverfahren gestaltet. Dieser Gestaltungsspielraum ist an unserer Fakultät so weitgehend, dass es dem Prüfer überlassen ist, ob er eine Remonstrationsmöglichkeit anbietet. Die SPO enthält erst dann Regelungen, wenn es zum Widerspruchsverfahren gegen Bescheide kommt (Vgl. § 44 SPO).

Schreibt uns gerne an kontakt@fs-jura.de eure Erfahrungen:

  • Wie reagierte der Prüfer auf eure Remonstration und wie zufrieden seid ihr mit der Antwort?
  • Uns ist bisher nur ein Prüfer ohne die Möglichkeit der Remonstration bekannt: Gibt es noch mehr Prüfer, die kein Remonstrationsverfahen angeboten haben? Wie begründet der Prüfer diese Besonderheit? Habt ihr vielleicht dennoch versucht euer Anliegen zu schildern und wie ist es euch dann mit dem Prüfer ergangen?

-Täuschungsversuche

Wir haben durch die o.g. Anfragen und auch durch zahlreiche Gerüchte den Eindruck gewonnen, durch die für unseren Studiengang neuartigen Open-Book-Klausuren ist es zu einem enormen Anstieg der Plagiatsvorwürfe gekommen. Im SoSe 2020 war es dem Prüfer überlassen, wie er euch beispielsweise durch Merkblätter etc. auf die Bedingungen dieses besonderen Klausurtypus hinweist. In den o.g. Anfragen sind korrigierte Klausuren dabei: Es sind vollständig korrigierte Klausuren, die teilweise mit hohen Punktzahlen bestanden wurden inkl. Votum. Es steht dann allerdings nur unter der Korrektur: „nicht bestanden, Täuschungsversuch, Stempel und Unterschrift des Prüfers“. Eine Rechtsbehelfsbelehrung oder ein Hinweis auf die Verfahrensvorschriften des § 25 SPO fehlen.

Wir würden uns freuen, von euch Nachrichten an kontakt@fs-jura.de zu erhalten. Schildert uns doch bitte, wie es euch in der Zwischenzeit ergangen ist:

  • Seid ihr im Vorfeld gut informiert worden vom Prüfer, was die Besonderheiten der Open-Book-Klausur angeht? Sendet uns als Anlage gerne die o.g. Merkblätter des Prüfers zu.
  • Wurde vom Prüfer informiert darüber, wie ihr auf den Vorwurf „Täuschungsversuch“ reagieren könnt? Sendet uns als Anlage gerne eine evtl. vorhandene Rechtsbehelfsbelehrung etc. zu.
  • Wie kann besser geübt oder informiert werden für diesen besonderen Klausurtyp? Hat der Prüfer den Täuschungsversuch aus eurer Sicht zufriedenstellend belegt?

Wir würden uns über zahlreiche Nachrichten freuen!

Links:

Studien- und Prüfungsordnung: Hier drücken!

Merkblatt „Open-Book-Klausur“ vom 02.12.2020:

„RICHTIG REMONSTRIEREN-EIN LEITFADEN“: Hier drücken