Aktuelles zum ZRS

Mrz 1, 2021

Liebe Fachschaft,

der Fachschaftsrat ist auch während des Lockdowns aktiv und setzt sich kontinuierlich für eure Interessen ein. Wir wurden im vergangenen Zeitraum immer wieder auf das ZRS angesprochen und möchten euch an dieser Stelle dazu berichten.

Als Erstes muss jedoch noch folgendes gesagt werden:
Sowohl das ZRS als auch die UB können aufgrund der aktuellen Corona-Schutz Verordnung nicht ihre Pforten öffnen.
Dies ergibt sich aus § 6 IV CoronaSchVo

In Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven ist nur die Abholung und Auslieferung bestellter oder automatisiert abholbarer Medien sowie deren Rückgabe
zulässig, wenn dies unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen möglichst kontaktfrei erfolgen kann.

CoronaSchVo NRW

Warum können die Bestände des ZRS nicht verliehen werden?

Wir haben uns wiederholte Male für eine Bereitstellung der ZRS Bestände für eine Ausleihe eingesetzt, was jedoch durchwegs abgelehnt wurde. So erklärte die Bibliothekarische Leitung des ZRS Frau Hannemann, dass es sich beim ZRS grundsätzlich um keine Ausleihbibliothek handelt, da der Bestand nicht für sowas ausgelegt wäre. Die UB hätte inhaltlich zwar einen begrenzten Bestand, der nicht alle Bereiche abdeckt, dafür aber mehrere Exemplare der einzelnen Werke hat, die entliehen werden können. Das ZRS wäre dagegen deutlich breiter und inhaltlich tiefer aufgestellt und hat häufig nur ein Exemplar der diversen Werke vorhanden. Eine Ausleihe wäre daher nicht möglich und würde auch dann nur einer kleinen Gruppe zugute kommen. Dies würde ebenfalls zum Ausfall des Scanservices führen. Eine Ausleihmöglichkeit kann nicht angeboten werden. […] Wir sind grundsätzlich keine Ausleihbibliothek, unser Bestand ist nicht auf eine Ausleihe ausgelegt. Die UB hat inhaltlich einen begrenzten Bestand, der nicht alle Bereiche abdeckt, dafür sind aber von dem einzelnen Werk mehrere Exemplare vorhanden, die entliehen werden können. Wir sind deutlich breiter und inhaltlich tiefer aufgestellt, haben aber oft von den Werken nur ein Exemplar im Regal stehen. Eine Ausleihe ist nicht möglich und würde quasi nur eine kleine Gruppe der Studierenden begünstigen, während die meisten keine Chance auf das gewünschte Buch haben. Die Folge wäre außerdem, dass wir dann auch nicht mehr scannen könnten. Dies ist kann nicht im Sinne der Studierenden sein.

Es wird weiterhin auf den Scanservice verwiesen, welcher immer weiter ausgebaut wird und bei dem die Scananfragen auch schneller bearbeitet werden können. Eine Begrenzung der Scans (nicht der Seitenanzahl) wurde Lockdown-bedingt ebenfalls eingestellt.

Bitte reicht bei der Scananfrage auch alle notwendigen Angaben einzureichen, damit diese schneller bearbeitet werden können.
Dabei handelt es sich um folgende Informationen:

  • die bibliographischen Angaben
  • die Signatur
  • die Matrikelnummer

Was ist mit dem Zugriff auf die JuS und JA online?

Wir haben uns auch erkundigt, ob eine Möglichkeit besteht der Studierendenschaft den kostenlosen Zugriff auf die JuS und JA online zu ermöglichen. Hier mussten wir bedauerlicherweise erfahren, dass sich der Beck Verlag auch weiterhin weigert Angebote dazu zu äußern. Der Zugriff auf die Zeitschriften, der im Sommer 2020 möglich war, war laut Beck eine coronabedingte Ausnahme, welche sich nach dem aktuellen Stand nicht wiederholen wird. Anfragen des ZRS und anderer Bibliotheken werden dementsprechend abgelehnt. Interessenten der Zeitschriften sind auch weiterhin dazu verpflichtet diese kostenpflichtig zu beziehen. Frau Hannemann hat sich jedoch freundlicherweise dazu bereit erklärt eine weitere Anfrage an Beck zu stellen.

Ihr habt weitere Fragen?
Dann kontaktiert uns auf unseren Plattformen (Instagram oder Facebook) oder schreibt uns einfach eine E-Mail.